Sturmwanderung

Sturm

Sturm

Sturmtief Roland sorgte mit Windstärke 7 und hohem Wasserstand dafür, dass die 2. Nordstrander Winterwattwanderung gut 1200 m vor der Obbenbüller Kirche abgebrochen werden musste. Damit haben die Wattwanderer wie im letzten Jahr Rungholt nicht erreicht. Das Gebiet stand unter Wasser und die Sicherheit geht immer vor.

Trotzdem erfuhren die Wattwanderer durch den Archäologen Dr. Dirk Meier und die beiden Nationalpark-Wattführer viel Wissenswertes über Rungholt. Sogar Kulturspuren waren zu erkennen, denn an den Spülsäumen der Priele trat der alte Boden deutlich sichtbar hervor.

Mertens, Dr. Meier

Mertens, Dr. Meier

Das Watt zeigte sich mit wilder Schönheit, denn der Sturm bot ein atemberaubendes Panorama. Ein NDR Kamerateam kämpfte sich mit schwerer Kamera durch den Regen und im Schleswig-Holstein Magazin konnte man die Tour nacherleben.

Da die Wanderung Spenden für die Nordstrander DGzRS Station sammelte, ließ es sich Bürgermeister Werner-Peter Paulsen nicht nehmen und begrüste die Gruppe im Op de Diek. Dort stärkte man sich bei landestypischem Grünkohl. Der Bürgermeister übergab die Spenden an Hans-Jürgen Hansen vom SK Eiswette, der die anwesenden Seenotrettern vertrat. Er lobte deren engagierte Arbeit. Sie ist für die Küste unverzichtbar und macht sich vor allem in der alltägliche Rettungsarbeit wahrnehmbar.

Bürgermeister Paulsen

Bürgermeister Paulsen

So waren Seenotretter und Gäste zufrieden und man schmiedete schon Pläne für das kommende Jahr. Dann wird die Tide einen erneuten Versuch nach Rungholt zu kommen verhindern.

Der Filmbeitrag im Schleswig-Holstein Magazin.
Artikel in den Husumer Nachrichten.

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